Stile / Genres | ||
Contemporary Jazz |
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Anzahl Alben: 12
Anzahl Tracks: 74
Info:
McGregor wuchs als Sohn eines Missionars der Church of Scotland in der Transkei auf; er war von Kirchenmusik und der traditionellen Musik der Xhosa beeinflusst. Er studierte von 1956 bis 1960 Klavier an der Musikakademie in Kapstadt und wurde von Dollar Brand und Makaya Ntshoko in seiner Neigung zum Modern Jazz bestärkt. 1960 bis 1962 spielte er mit Musikern wie „Cups and Saucer“ Nkanuka, Christopher Ngcukana und Johnny Gertze in lokalen Clubs. Auch war er als Musiker und Arrangeur an Stanley Glassers Musical Mr. Paljas beteiligt. 1963 gründete er in Südafrika die erste rassisch integrierte Big Band und arbeitete, gegen den Widerstand der damaligen südafrikanischen Regierung, mit Musikern wie Kippie Moeketsi, Barney Rachabane, Dennis Mpale und Early Mabuza zusammen. Der große Durchbruch mit dem ebenfalls von ihm initiierten, aus dieser Großformation entwickelten Jazzsextett The Blue Notes blieb ihm zunächst verwehrt, da die Konzertagenten nur Veranstaltungen in den schwarzen Townships unterstützen wollten (die strenge Apartheid verbot Auftritte vor weißem Publikum, die z. T. illegal in Studentenclubs stattfanden). 1964 nach einem langen und Kräfte zehrenden Kampf mit den südafrikanischen Behörden, konnten sich die Blue Notes (zu denen neben McGregor Louis Moholo, Mongezi Feza, Dudu Pukwana, Johnny Dyani und zunächst Nick Moyake gehörten) Südafrika verlassen, um auf dem Festival Jazz à Juan in Antibes zu spielen. Nach Auftritten in der Schweiz 1964, im Ronnie Scott’s Jazz Club in London und 1966 im Jazzhus Montmartre in Kopenhagen, zog er nach London. Dort konnte sich die Gruppe anfangs nicht etablieren. McGregor startete aber 1967 mit Pukwana, Ronnie Beer, Feza, Dyani und Moholo einen zweiten Anlauf; die Gruppe spielte, nun unter seinem Namen, Konzerte in der Royal Albert Hall und nahm eine LP auf, die gute Kritiken erhielt, aber kaum vertrieben wurde. Er spielte auch mit Gwigwi Mrwebi und als Sessionmusiker (bei Alexis Korner und Nick Drake). Die Blue Notes wurden nur zu besonderen Anlässen wiederbelebt.