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Anzahl Alben: 46
Anzahl Tracks: 272
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Info:
Pozo hatte schon in jungen Jahren westafrikanische Rhythmen studiert und gehörte einem nigerianische Traditionen pflegenden Geheimbund, dem Abakwa-Kult, an. Pozo war schon auf Kuba ein erfolgreicher Musiker, dessen Band Conjunto Azul sehr bekannt war und die mit ihm befreundete Sängerin Rita Montaner begleitete. Als Tänzer war er eines der ersten Mitglieder der ersten Tropicana Shows. 1940 gewann er mit Musikerkollegen den ersten Preis beim Karneval von Santiago de Cuba mit La Comparsa de los Dandys – und Dandy-mäßig war auch seine Kleidung. 1946 kam er durch Mario Bauzá nach New York, den Arrangeur in der Band seines Schwagers Machito, mit dem auch Pozo eng verbunden war, um zunächst bei Machito und bei Miguelito Valdés zu spielen. Durch Vermittlung Bauzas kam Chano Pozo 1947 zu Dizzy Gillespie; dieser verschmolz dessen Conga- und Bongo-Spiel und damit die afrokubanischen Wurzeln des Jazz mit dem Bebop als Cubop, mit Stücken wie Cubana Be Cubana Bop, Tin Tin Deo, Manteca (die Kompositionen schrieb Pozo mit anderen Musikern). Weitere Kompositionen von ihm waren Blen, blen, blen, Nague, El Pin Pin, Llora Serende oder Rumba en Swing.