Zu den wichtigsten Bassisten im modernen Jazz zählt zweifelsohne Buster Williams. Er war in den Bands von Miles Davis, Herbie Hancock und der Formation Sphere engagiert. Geschätzt haben diese Bandleader neben seiner Virtuosität als Solist besonders dem runden, klaren Ton, den er dem Kontrabass entlockt. Auf den neuen Soloalbum Lost In Memory zeigt Buster Williams jetzt eine neue Facette seines Schaffens: Beim Titel Why Should I Pretend präsentiert er sich erstmals als respektabler Sänger. Wie immer brilliert er als Komponist mit gehaltvollen Songs, die er mit einem famosen Quartett bestehend aus Pianistin Geri Allen, Schlagzeuger Lenny White und Stefon Harris, dem wichtigsten neuen Mann am Vibraphon mitreissend interpretiert.