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CD:  European New Orleans All Stars — Live At Basel AVO Session
Infobild
Archiv-Objekte
CD-03690-LU
Label: AVO Disc
Label-Nummer / Spuren: AvoDisc 61199
Tonträger: CD
Aufnahmedatum: 1999
Land: CH
Aufnahmeort: Basel
Helvetica: Hat Bezug zur Schweiz
 
Musiker:
NameLandInstr.
Chris BarberGBtb, voc,
Sammy RimingtonGBas, cl, ts,
Lillian BouttéUSvoc,
Oscar KleinATcl, co, g, hca, tp,
Karl-Bernhard RauDEd,
Keith NicholsGBp, tb, tub,
Bob van OvenNLb,
Peter 'PS' SchmidliCHg, hca,
 
Tracks / Sessions:
1-1European New Orleans All Stars — Intro Blues
1-2European New Orleans All Stars — Fidgety Feet
1-3European New Orleans All Stars — I Ain't Gonna Give Nobody None Of My JR
1-4European New Orleans All Stars — What A Friend We Have In Jesus
1-5European New Orleans All Stars — Do You Know My Jesus
1-6European New Orleans All Stars — Just A Little While To Stay Here
1-7European New Orleans All Stars — Burgundy Street Blues
1-8European New Orleans All Stars — Bucket Got A Hole In It
1-9European New Orleans All Stars — Way Down Yonder In New Orleans
1-10European New Orleans All Stars — Nobody Knows You When You're Down & Out
1-11European New Orleans All Stars — Everybody Loves My Baby
1-12European New Orleans All Stars — Savoy Blues
1-13European New Orleans All Stars — St. Louis Blues
 
European New Orleans All Stars Wie manche Leute auch, hat Dänny Tobler Träume (die Rede ist von musikalischen). Im Gegensatz zu anderen Sterblichen hat er jedoch die Fähigkeit, diese auch in die Praxis umzusetzen. Wir erinnern uns an einige von ihnen: die intermusikalische Doppelkonzerte im alten "Clara Variété", das Amateur-Jazzfestival in Augst, Teile der Basler JazzWoche im Atlantis, die Idee der "Basel All Stars" 1980 und das "Casino Festival". Seinen letzten, lange gehegten Traum hat Dänny nun realisiert: die European New Orleans All Stars, also eine Zusammenführung der wichtigsten Bandleader unseres Kontinents auf ihren jeweiligen Instrumenten. Wieso nicht "Dixieland" oder "Traditional" All Stars? Sollten hier einmal mehr Schubladen eingerichtet werden? Nein, aber bei den älteren Jazzstilen ist es legitim, diese so zu spielen, wie sie damals dargeboten wurden. So gibt es zahlreiche europäische und amerikanische Gruppen, die Jazz und "Hot Dance Music" der zwanziger und dreissiger Jahre darbieten mit all den Stilmitteln von anno dazumal (etwa das Pasadena Roof Orchestra). Swing Musik der Dreissiger Jahre lässt sich "stilgetreu" wiedergeben (das Orchestre Henri Chaix der Sechziger Jahre) oder dann mit perlendem Pianospiel und Akkorden des modernen Jazz, einen "Walking Bass" und einem Schlagzeug, das Akzente setzt (Humphrey Lyttelton). Die eben beschriebene Rhythmik lässt sich auch im traditionellen Jazz einsetzen; man spricht dann von "All Star Dixieland". Dänny Tobler wollte aber für sein Projekt die alte Variante des traditionellen Jazz wieder aufleben lassen mit einem massiven, zweihändigen Piano, einem Bass, der swingt aber nicht walkt und einem Schlagzeugspiel, bei dem vieles mit Trommel und Pauke erreicht wird.