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CD:  John Tank Quartet — Canadian Sunset
Infobild
Archiv-Objekte
CD-01474-LU
Label: TCB Records
Label-Nummer / Spuren: TCB 20902
Tonträger: CD
Aufnahmedatum: 1999
Land: US
Aufnahmeort: New York
Helvetica: Hat Bezug zur Schweiz
 
Musiker:
NameLandInstr.
John TankUSss, ts,
Peter MadsenUSp,
Ted Trimble b,
Mike ClarkUSd,
 
Tracks / Sessions:
1-1John Tank Quartet — Canadian Sunset
1-2John Tank Quartet — Tank Toon
1-3John Tank Quartet — A House Is Not A Home
1-4John Tank Quartet — Surrounded By The Night
1-5John Tank Quartet — Steppin' Up
1-6John Tank Quartet — Have You Heard This Song Before
1-7John Tank Quartet — Indian Summer
1-8John Tank Quartet — Talk To The Hand
1-9John Tank Quartet — Angela
 
Dies ist das zweite TCB-Album des kanadischen Tenor- und Sopran Saxophonist John Tank. Zwar bleibt die Besetzung gleich, das Format des Quartetts scheint diesem Musiker am besten zu liegen. Für diese Aufnahmen hat er jedoch eine neue Rhythmusgruppe gewinnen können. Er selbst kann seine musikalische Bindung an Vorreiter wie Joe Henderson oder Sonny Rollins kaum verleugnen, doch hat er deren Art Saxophon zu spielen nicht kopiert, sondern auf persönliche und originelle Art verarbeitet. Tank gehört in die Kategorie der melodischen Jazzmusiker, lang geschwungene Melodie Bögen werden mit rasanten Skalen verbunden. Daneben weist sein Spiel oft durchaus romantische Qualitäten auf. Ihm zur Seite stehen drei kompetente Musiker. Der Pianist Peter Madsen fällt durch sein geschmackvolles Begleiten auf, ist aber auch als Solist auf hohem Niveau. Sein flüssiges und inspiriertes Spiel gehört zu den speziellen Hörgenüssen dieses Albums. Das solide Spiel des Bassisten Ted Trimble (Ex Larry Coryell) paart sich bestens mit demjenigen des Schlagzeugers Mike Clark, den man noch als Drummer von Herbie Hancock's Gruppe 'Headhunters' kennt, welche in den 70er Jahren viel von sich reden machte. Als Rhythmusgruppe erscheint die Zusammenarbeit der drei letztgenannten sehr homogen und sicher. Ebenso sicher jedoch ist sowohl John Tank's Saxophon Spiel, seine persönliche Art, mit altgedienten Standards neu umzugehen, sowie sein Flair für Komposition. Alles in allem ein Album, dem man gerne immer wieder zuhört.