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36967 / Daten zuletzt bearbeitet von: SJO allgemein
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CD:  Rusconi Trio — Scenes & Sceneries
Infobild
Archiv-Objekte
CD-03910
Label: Brambus Records
Label-Nummer / Spuren: 200488-2
Tonträger: CD
Aufnahmedatum: 2003
Land: CH
Aufnahmeort: Zürich
Helvetica: Hat Bezug zur Schweiz
 
Musiker:
NameLandInstr.
Stefan RusconiCHferh, keyb, p,
Richard PechotaCHb, bar, el-b,
Claudio StrübyCHd,
 
Tracks / Sessions:
1-1Rusconi Trio — Scene 1
1-2Rusconi Trio — Robak
1-3Rusconi Trio — Dirt
1-4Rusconi Trio — Parvis
1-5Rusconi Trio — Died Peacefully
1-6Rusconi Trio — Iceland
1-7Rusconi Trio — Ballade For N
1-8Rusconi Trio — Uncrowned Kings
1-9Rusconi Trio — Together
 
"Während 4 Jahren (1999-2003) durfte ich den Pianisten Stefan Rusconi und den Bassisten Richard Pechota durch ihre Ausbildung an der Hochschule für Musik und Theater (HMT) begleiten. In vielen Stunden des gemeinsamen Musizierens, in unzähligen Gesprächen und Diskussionen durfte ich den Werdegang von zwei ganz ausserordentlichen, musikalischen Persönlichkeiten mitverfolgen. Zu Ihnen stiess der Schlagzeuger Claudio Strüby aus Brunnen, der sich sofort und kongenial in das Spiel der anderen zwei Musiker einfügte und dieses mit Verve und Engagement einfühlsam erweiterte. Das sind drei junge Musiker, die sich ein grosses musikalisches Wissen angeeignet haben und bereits tief nach Innen schauen um sich auszudrücken. Man höre beispielsweise das Stück "Died Peacefully". Die geheimnisvollen Harmonien bewegen sich langsam fortschreitend, mysteriös über einer Art Passacaglia. Rusconis klarer und sensibler Sinn für den Klang und das harmonisch-melodische Geschehen strukturieren das Stück auf eine ganz natürliche Weise. Pechota und Strüby haben den geeigneten Groove dazu. Oder "Robak"; es zeigt die Gruppe in einem modernen Jazzkontext. Rusconi führt mit Bestimmtheit und Energie durch die komplexen, rhythmischen Wechsel, die Rhythmusgruppe spielt mit perfekter Mischung aus Erfindung und Unterstützung. Mein persönlicher Favorit ist die kurze spannungsgeladene Miniatur "Scene". Pulsierende Intervalle auf dem Flügel, die kontrapunktische Bass/Pianomelodie und der treibende Groove von Strüby, evozieren ein mystisches Kleinod.