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38126 / Daten zuletzt bearbeitet von: SJO allgemein
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CD:  Thinh Nguyen Quartet — Introducing The..
Infobild
Archiv-Objekte
CD-04329-LU
Label: TCB Records
Label-Nummer / Spuren: TCB 24702
Tonträger: CD
Aufnahmedatum: 2004
Land: CH
Aufnahmeort: Zürich
Helvetica: Hat Bezug zur Schweiz
extern: Discogs   
 
Musiker:
NameLandInstr.
Thinh NguyenCHp,
Till GrünewaldCHts,
Tevfik KuyasCHb,
Raphael Ruimy d,
 
Tracks / Sessions:
1-1Thinh Nguyen Quartet — Codes (From The Underground)
1-2Thinh Nguyen Quartet — Brooklyn
1-3Thinh Nguyen Quartet — Faraos' Wrath
1-4Thinh Nguyen Quartet — The Preacher
1-5Thinh Nguyen Quartet — Downtown Chaos
1-6Thinh Nguyen Quartet — Then She Looked
1-7Thinh Nguyen Quartet — Urban Lights
1-8Thinh Nguyen Quartet — Codes, Part 2
1-9Thinh Nguyen Quartet — Codes, Part 3
1-10Thinh Nguyen Quartet — Love Is A Strange Affair
 
Vor einigen Jahren erschien ein junges Quartett in Montreux, um sich der Jury eines "Young Lions" Wettbewerbs zu stellen. Der durchaus akzeptable Auftritt löste einige Bemerkungen wie "ja, aber ..." oder "die brauchen noch ihre Zeit..." aus. Mit dem Erscheinen dieses Albums dürften auch diese Kritiken obsolet geworden sein. Nguyen und sein Quartett sind jetzt endlich angekommen. Es war höchste Zeit. Die vier sind zu einer "working band" zusammen gewachsen, und zwar zu einer, die sich auf der Schweizer Szene bestens behaupten wird. Ihr idiomatisch dem Postbop folgendes Spiel füllt eine Lücke der Szene und Pianist Nguyen hat das bestens verstanden. Alle Winkel wurden ausgelotet, jede mögliche Wendung berücksichtigt um die Band durch eine Ansammlung von Eigenkompositionen Nguyens von modalen, freien Passagen zu wunderschönen Balladen zu führen. Die fast architektonisch daherkommenden Strukturen der Kompositionen des Leaders zeugen von seinem sehr sensiblen Jazzverständnis. Dazu hat er die Richtung eines seiner Idole sehr verinnerlicht, kopiert Hancock jedoch nicht. So wie die Band jedes Tempo beherrscht, sich technisch und musikalisch auf hohem Niveau bewegt, so gut gelingt auch ihr Interplay. Till Grünewald, der Saxofonist, beweist mit diesem Album die enormen Fortschritte, die er in den letzten Jahren gemacht hat. Auch die Rhythmusgruppe scheint sich jedem der Titel genau so anzupassen, wie das vom Material her gewünscht werden kann. Das Album offeriert eine enorm breite Palette ihres Verständnisses und Könnens. Das wird auch den strengsten Kritiker zu überzeugen wissen.